Freitag, 5. Mai 2017

Lanza Power 2017

Aufgrund von der Examensprüfung im letzten Jahr musste das Sporteln im Frühjahr leider letztes Jahr ausfallen, umso mehr freute ich mich dieses Jahr auf zwei Wochen Lanzarote. Untergebracht waren wir in Costa Teguise im Sands Beach Resort, das wir vor zwei Jahren schon bei unserem Aufenthalt in Costa Teguise gesehen hatten. Ein 25m Pool, Frühstücksbuffet, bekannte Gegend, coole Reisegruppe und endlich warme Temperaturen hörten sich vielversprechend an. 
Und wir wurden in keinem dieser Punkte enttäuscht...

Die zwei Wochen verliefen trainings- und wettertechnisch wirklich sehr gut. Auch unser Freizeitprogramm mit etwas Kultur und zahlreichen verlängerten Supermarktbesuchen mit einigen Café con leche und Kuchen haben zum perfekten Ausgleich aus gutem Training und Erholung vom Alltag beigetragen.
So konnte ich dank der guten Planung Uwe Widmanns aus qualitativen, aber auch umfangreichen Einheiten, alles umsetzen und bin gespannt, wie die zwei Wochen Lanzarote in den kommenden Wochen anschlagen... 

Auch wenn es hier jetzt erstmal wieder kälter ist und gerade die Schwimmeinheiten bei einstelligen Temperaturen im Freibad Überwindung kosten, helfen einem die tollen Erinnerung an perfektes Wetter, eine lustige Zeit mit einer tollen Truppe, die unbeschreiblich vielfältige Landschaft und schöne Urlaubstage diese Zeit gut zu überstehen :-).

Hier noch ein paar Bilder, auch um ein bisschen Sommerfeeling zu bekommen ;-):
Sonnenschwimmen im beinahe leeren Pool.
Abschiedslauf am letzten morgen vor dem Heimflug

Ausbaufähig ;-)


Almost all you need for two weeks Lanzarote...



El Golf Runde zum Abschluss am vorletzten Tag

Spaß hats gemacht mit Timo Brückhof


Auf Wiedersehen Lanzarote, wir kommen wieder :-)

Mittwoch, 3. Mai 2017

Mein Winter in Bildern...

Saisonpause = Zeit zum MTB fahren :-). Neben den bekannten Trails war der neue Flow Trail in Bad Orb auch fester Bestandteil und meist Abschluss jeder MTB Runde...

Auch meine Siegerbank der Spessartchallenge, die im Sommer meist vernachlässigt wurde, wurde oft am Ende der MTB Runden kurz angefahren. Immer noch die Bank mit dem schönsten Blick Bad Orbs ;-)

Neben etwas Sport stand auch ein Besuch bei Gebiomized zum Bikefitting in Münster an. Im Oktober fand mein erster Besuch statt, bei dem wir schon einiges verbessern konnten. Neben der Aerodynamik wurde auch die Ergonomie verbessert, was bei den folgenden Rolleneinheiten getestet wurde. Ein weiterer Termin wurde dann für Februar vereinbart, bei dem weitere Feinheiten verändert werden sollten. Aber schon im Oktober überzeugte mich die Professionalität und Akribie, mit der in Münster gearbeitet wird. 

Im Winter nimmt auch das Kraft- und Stabstraining einen größeren Stellenwert ein und bringt Abwechslung ins Training.

Mit einem Sieg beim Nikolausduathlon Anfang Dezember konnte ich mir ein Geburtstagsgeschenk machen und startete somit optimal in die neue Saison. Ein schöner, sonniger und kalter Wintertag bot allen Startern perfekte Winterbedingungen.


 Neben dem Wintertraining ging es dieses Jahr insgesamt drei Mal zum Ski alpin fahren in die Berge. Neben unserem gemeinsamen Winterurlaub im Pitztal bei knackig kalten Temperaturen bis zu -30 Grad, nahm ich noch an unserer internen Lehrerfortbildung als Vorbereitung für unsere Wintersportwoche und drei Wochen später als Skilehrer bei unserer Wintersportwoche der Schule teil. Im Winter für mich unverzichtbar und ein toller Ausgleich neben dem vielen Ausdauertraining, auch der Après Ski hilft, neue Motivation für das anstehende Training zu bekommen ;-).

Hard life at the mountain... Skilehrer bei der Arbeit ;-)

Auch der Spaß kommt beim Athletiktrainig meist nie zu kurz...

 Neben Ski alpin konnten wir im Januar an jedem Wochenende in der Rhön oder im Vogelsberg Ski Langlauf fahren. Für mich ein tolles Wintertraining, das Bewegungsgefühl beim Skaten finde ich genial, die Landschaft super und man kann den guten Kuchen vor Ort nach einer ordentlichen Skatingrunde gemeinsam genießen. Fast wie ein Urlaubstag...

Schon zu Beginn der Vorbereitung für 2017 verbrachte ich regelmäßig Zeit, um auf der Rolle verschiedene Einheiten zu fahren. Meist gehörten Kraftausdauer Intervalle zum festen Wochenbestandteil. Beim Laufen wurde neben längeren Grundlageneinheiten auch die weiteren Tempobereiche regelmäßig angesprochen und mit Schnee, Regen und Sonne war auch wettertechnisch alles dabei. Um das Laufband kam ich glücklicherweise drum herum, da wir von Glatteis oder ähnlichem verschont blieben.


Der zweite Besuch bei Gebiomized in Münster brachte noch weitere kleinere Veränderungen, mit denen wir die Kraftübertragung und auch nochmals die Aerodynamik verbessern konnten. Die zwei Termine sehe ich nich nur als Verbesserung der Ergonomie und Aerodynamik, sondern auch als Verletzungsprophylaxe. Ich kann einen Besuch in Münster wirklich jedem uneingeschränkt empfehlen, da individuell auf jeden Sportler eingegangen wird.

 Final position mit neuem Helm, anderen Schuhen und dem neuen Arena Aerosuit...

 Und schon bald geht es für zwei Wochen nach Lanzarote und das Schwimmen in der Halle hat dann auch endlich ein Ende :-))


Montag, 24. Oktober 2016

Manchmal läuft es anders als man denkt: Europameister AK auf der Mitteldistanz!!!




 Die Saison ist vorbei und so langsam gehen die Planungen für die kommende Saison auch schon wieder los. In diesem Zeitraum lässt man gerne nochmal die vorangegangene Saison Revue passieren. Bei mir sah das ungefähr so aus:
Zu Beginn der letzten Saison legte ich mit Uwe Widmann mit der Duathlon DM, dem BASF Cup und der Challenge Walchsee meine Saisonhighlights fest. Den 5. Gesamtplatz bei der BASF Cupwertung wollte ich im Idealfall wieder verteidigen und bei der Challenge Walchsee (Europameisterschaft auf der Mitteldistanz) einfach mal gucken, was rauskommt.

Nicht Fisch nicht Fleisch

Im BASF Cup liefen die Rennen soweit gut, jedoch konnte ich beim ersten Wertungsrennen in Mußbach aufgrund eines Ligawettkampfs nicht teilnehmen, musste somit bei allen weiteren Rennen starten und durfte mir dort keinen Ausrutscher leisten.
In den Sommerferien kam mir dann in den Kopf, dass ich gerne beim Allgäu Triathlon teilnehmen wollte. Um ehrlich zu sein, hatte ich diesen Gedanken schon seit unserem letztjährigen Urlaub und Staffelstart im Allgäu, aber vernünftigerweise haben wir dieses Rennen bei der Saisonplanung ausgelassen, da zwei Mitteldistanzen und der Viernheim Triathlon innerhalb drei Wochen sehr/eventuell zu knackig geworden wäre.
Im Sommer hatte ich dann aber das Gefühl, dass ich dort unbedingt starten wollte, auch wenn es eine gute Platzierung bei den folgenden Rennen kosten würde. Wir waren eh dort, also warum nicht die Mitteldistanz mitnehmen. Die Strecke kannte ich vom Vorjahr und finde die Region und die Stimmung vor Ort einfach genial. Ums kurz zu machen; leider hatte ich nach knapp 30 Kilometern auf einem aussichtsreichen 7. Gesamtplatz einen Platten und musste aussteigen. Ich war wirklich total enttäuscht, da die Platzierung echt gut war und ich mich superfit gefühlt habe.

Also ging es für mich weiter beim letzten Rennen des BASF Cups in Viernheim. Mit einer ordentlichen Portion Frust im Bauch konnte ich gerade beim Radfahren und laufen ein sehr gutes Rennen hinlegen und in die Top10 gelangen. Leider konnte ich aufgrund des komplizierten Punktesystems mit knappem Abstand auf Platz 5 leider nur auf Platz 6 landen. Besonders ärgerlich, da ich im direkten Vergleich immer vor beiden Athleten landen konnte.
Die Leistung war gefühlt definitiv besser als im Vorjahr, deshalb ärgerte ich mich, dass es nicht für eine Top5 Platzierung gereicht hatte.


Doppelplus

Um ehrlich zu sein, war ich mit der Saison nicht wirklich zufrieden. Die Leistung war super und auch die Werte beim Radfahren und Laufen stimmten mich total zufrieden. Es fehlte aber noch das Wettkampfergebnis, das mir das auch bestätigte. Mit gemischten Gefühlen ging es deshalb zur Challenge Walchsee. Freute ich mich einerseits auf das tolle Rennen in genialer Kulisse, hatte ich andererseits Respekt vor dem Rennen und konnte mich nur schwer einordnen, was es für mich schwierig machte, ein Ziel für den Wettkampf zu haben. Schlussendlich wollte ich einfach schneller als im Vorjahr sein.
Weiterhin waren wir wieder mit vielen Bekannten hier am Walchsee und wir Athleten wollten natürlich alles geben, um den mitgereisten Menschen bisschen was zurück zu geben.
Kurzum, ich konnte gut schwimmen (mittendrin hatte ich DEN Wasserverschlucker meines Triathlonlebens), genial und kontrolliert radfahren und gut laufen. Sonne und warme Temperaturen waren genau mein Ding und ich war im Ziel platt und sehr zufrieden mit meinem Wettkampf. Eine neue Bestzeit habe ich ebenfalls erreichen können. Als ich dann im Hotelzimmer erfuhr, dass ich Europameister in meiner AK bin, war ich wirklich geflasht!!

Fazit

"Nach jedem Tal kommt auch wieder ein Berg", klar habe ich das auch schon oft gesagt. Aber Fakt ist, dass man in dem Moment der Enttäuschung nicht einsehen will, dass das auch dazu gehört. Ich hätte den Titelgewinn am Walchsee niemals so genießen können, wenn ich meine Ziele beim BASF Cup und Allgäu Triathlon erreicht hätte. Auch wenn der Augenblick der Enttäuschung nicht schön ist, ist dafür die Freude umso größer!

Deshalb: Ende gut alles gut. Stillstand ist Rückstand, also volle Fahrt nach 2017 ;-)


Montag, 1. August 2016

Absolut empfehlenswert: Heidelbergman "Heartbreak Triathlon"

14. Platz Gesamt; BASF Cup spannend

Nachdem wir am Vortrag schon in Heidelberg angereist sind und ich einen stylischen Sonnenhut beim LBS Cup Volleyballturnier abgestaubt hatte, ging es nach einer eher durchwachsenen Nacht im Bus los zum Start des Heidelbergman.



Der Wettkampf wurde von durchweg allen Athleten als hart, aber landschaftlich total schön beschrieben. Mit genügend Respekt ging es dann für Katha und mich an die Startvorbereitungen. Zuhause hatte ich mich aufgrund des Streckenprofils für meinen leichten Laufradsatz entschieden, aber erst vor Ort gemerkt, dass das größte Ritzel "nur" ein 25er ist. Aber gut, ändern konnte ich es eh nicht mehr und so liefen wir nach dem Check In in Richtung Schwimmstart. 
Wie schon in der letzten Woche war es auch diese Woche relativ entspannt, nachdem die ersten 200m extrem schnell angeschwommen wurden. Ich fand mich in einer Verfolgergruppe wieder und konnte dann noch auf eine andere Gruppe aufschwimmen. 
Nach dem Wechsel ging es dann auf das Rennrad und ja, hier fahren bestimmt 98% mit dem Rennrad. Mit 800HM auf 35km gibt es auch wirklich keine längere gerade Strecke, für die sich ein Auflieger lohnen kann. Zu Beginn konnte ich schon gut Druck aufs Pedal bringen und die Wattwerte stimmten an dem Tag auch absolut. Nur die Trittfrequenz war aufgrund der etwas unglücklich gewählten Übersetzung sehr gering. Trotz der für mich hohen Wattwerte konnte ich nur mit Mühe meinen Platz in den Top20 behaupten und kam dann als 20. in einem wiedermal sehr stark besetzten Feld in die 2. Wechselzone. 


Hier erwartete uns nach 500m "einlaufen" der 4km lange Philosophenweg, der mit 160Höhenmetern anfangs sehr steil, dann moderat steil bergauf ging. Glücklicherweise konnte ich trotz des harten Radparts meine momentan sehr gute Laufform abrufen und einige Plätze gutmachen. Trotz fehlendem Bergauf- und Bergablauftraining konnte ich mich so noch auf eine Top15 Platzierung vorschieben, was mich total glücklich machte. Jedoch hadere ich immer noch mit meiner Radplatzierung. Die Leistung war definitiv gut bis sehr gut, aber ob es aufgrund der Übersetzung oder fehlender Streckenkenntnisse hier nicht weiter nach vorne gereicht hat, muss ich mir mal in Ruhe anschauen.


In der BASF Cupwertung sieht es trotz der starken Konkurrenz recht gut aus. Momentan liege ich auf Platz 4 und werde trotz der Mitteldistanz im Allgäu eine Woche vorher in Viernheim alles daran setzen, diesen Platz zu verteidigen.
Jetzt stehen zwei etwas ruhigere Tage an, bevor es in die Vorbereitung für die Mitteldistanz beim Allgäu Triathlon geht.


Freitag, 29. Juli 2016

Römerman Ladenburg: Guter Auftakt beim BASF Rhein Neckar Cup

7. Platz Gesamt; 1. AK

Am Wochenende gingen für mich nach kurzer Wettkampfpause endlich wieder die Wettkämpfe weiter. Der Juni mit vier Wettkämpfen sollte gut verdaut sein und in den letzten Wochen wurde zusätzlich noch gut trainiert, weshalb ich guter Dinge an den Start ging. Unter anderem waren wir eine Woche vorher noch in Roth und konnten im Rothsee und auf der Weltbestzeitstrecke in Roth trainieren, entspannen und uns ein tolles Rennen anschauen.
Dort habe ich gemerkt, dass der Körper die Ruhe neben dem Sport sehr gut gebrauchen kann, habe ich nach meinen Examensprüfungen Ende April übergangslos mit Mehrstunden weiter gearbeitet und aufgrund der Triathlonsaison auch nicht wirklich Zeit gehabt, den Prüfungsdruck der letzten Zeit etwas absacken zu lassen. Deshalb war ich mir auch etwas unsicher, ob der Körper trotz gutem Training jetzt eher im Ruhemodus oder Standbymodus ist.
Am Vortag des Wettkampfs habe ich jedoch beim einrollen gemerkt, dass es glücklicherweise zweiteres war und die kurzen Antritte fühlten sich gut an ;-).
Beim Blick auf die Startliste konnte ich mich nur sehr schwer einordnen, war die Konkurrenz nochmals stärker als im Vorjahr. Mit Michael Göhner, Florian Angert, Julian Erhardt, Marc Unger, Malte Plappert, Markus Rolli, Julian Beuchert, Paul Schuster und Steffen Kundel stand ich somit mit einigen Profis und Bundesligastartern am Start und wusste, dass es für mich schwer werden wird, eine Top10 Platzierung zu erreichen.
Mit einer gehörigen Portion Respekt vor dem Starterfeld ging es dann zur Wettkampfvorbereitung. Das Wetter spielte mir dabei in die Karten, schwülwarm am morgen und es sollte noch wärmer werden. Ich konnte mich noch gut an den langen Anstieg erinnern und wie dort die Hitze stand, auch die Laufstrecke ist eher frei und die Hitze sollte auch hier zu spüren sein.
Jedoch mussten wir erstmal abwarten, ob die Gewitterfront uns einen Strich durch das Schwimmen macht oder nicht. Nach Rücksprache mit dem Deutschen Wetterdienst legte jetzt die Fähre mit uns ab und brachte uns zum Schwimmstart. Ein spezieller Moment und definitiv etwas Besonders, gerade wenn die Alphornbläser zum Abschied zu hören sind. Allgemein ist die Organisation beim BASF Rhein Neckar Cup super professionell und das spezielle Flair bei jedem Rennen sowie die anspruchsvollen Radstrecken haben mir die Entscheidung leicht gemacht, dieses Jahr wieder hier starten zu wollen.

Der Himmel lässt es erahnen: Die Entscheidung über den Schwimmpart stand auf der Kippe


Jetzt aber zum Wettkampf: Das Schwimmen verlief recht unspektakulär. Schon letztes Jahr habe ich gemerkt, dass es recht wenig Schlägereien gab und so fand ich mich recht schnell in einer zweiten kleinen Verfolgungsgruppe wieder. Nachdem ich gemerkt habe, dass ich die Athleten vor mir nicht überholen konnte, sondern lediglich auf deren Höhe schwamm, ordnete ich mich schräg dahinter ein. In den Top20 konnte ich dann aus dem Wasser steigen, leider war nur eine knappe halbe Minute vor uns eine große Gruppe mit den Top 10 aus dem Neckar gestiegen. Das nächste Mal sollte ich mich eventuell doch mal direkt bei den richtig schnellen Schwimmern eingliedern und nicht seitlich. Aber es kommen ja noch ein paar Rennen ;-).


Nach einem gefühlt ewig weiten Weg zum Rad konnte ich sofort ordentlich Druck aufs Pedal bringen. Die ersten Kilometer gehen flach durch die Ortschaft und schon bald müsste der lange Anstieg kommen. Dort freute ich mich über den langen Anstieg und konnte mich gutem Druck und sehr konstant hochkurbeln. Ich nahm die Hitze gar nicht so sehr wahr, aber der Schweiss lief mir nur so die Beine runter und tropfte aufs Oberrohr. Nachdem ich auch bergab schnell fahren konnte, ging ich als 13. in die 2. Wechselzone und freute mich über die gute Radperformance.


Auf der Laufstrecke dauerte es gefühlt einige Zeit, bis ich den richtigen Tritt gefunden hatte. Ich war zwar zügig unterwegs, es hat sich aber sehr hart angefühlt. Als ich weitere Plätze gut machen konnte und in der zweiten Laufrunde noch mehr Athleten auf der Strecke waren, fiel es mir leichter das hohe Tempo aufrecht zu halten. Als ich dann Michael Göhner und später noch Steffen Kundel sah und überholen konnte, war ich überglücklich, als ich als 7. Gesamt und Sieger in der AK30 in das Ziel einlaufen konnte.


Jetzt bin ich gespannt auf den Heidelbergman am kommenden WE. Mit einer gehörigen Portion Respekt vor der Rad- aber auch Laufstrecke, aber auch Vorfreude geht es schon am Samstag in Richtung Heidelberg.

Dienstag, 26. Juli 2016

Bilderserie Wettkampfmonat Juni: 4 Wochen, 4 Wettkämpfe ;-)

Woogsprint Darmstadt

Wie schon im Vorjahr fand unser erstes Regionalligarennen mit dem TV Bad Orb Team Spessartchallenge wieder im Rahmen des Woogsprints im Draftingformat statt. Nach 750m schwimmen ging es mit Windschattenfreigabe auf die zweimal zu fahrende 10km Schleife. Schon beim Schwimmen konnte ich in einer Verfolgergruppe mitschwimmen. Beim Radfahren übernahm ich zu Beginn desöfteren die Führungsarbeit und wunderte mich schon über das leicht holprige Fahrgefühl meines Cube Litenings. Ich vermutete einen Plattfuß, jedoch hielt der Reifen noch genug Luft, um mit einer auf uns aufgefahrenen Gruppe auf den abschließenden Lauf zu gehen. Hier konnte ich von Beginn an ein hohes Tempo angehen, musste mich aber meinem "Schatten" ;-) Tim Dülfer im Zielsprint geschlagen geben und konnte diesen vorher nicht abhängen. Im Teamergebnis konnten wir einen sehr guten 5. Gesamtplatz erreichen.

Bonn Tri- (Duathlon)

Eine Woche nach Darmstadt sollte nun der Bonn Triathlon stattfinden. Geschwommen wird im Rhein flußabwärts, bevor es mit dem Rad auf eine 60k lange, wellige Strecke geht. Abschließend steht noch ein 15km Lauf an. So der Plan, aber aufgrund des hohen Wasserpegels wurde sich aus Sicherheitsgründen für ein Duathlonformat mit 15km laufen - 60km Rad - 7,5km laufen entschieden. Klär wäre ich gerne geschwommen, aber der Duathlon war auch ok für mich, stimmte mich meine Laufform doch sehr positiv.
Angereist am Vortag campierten wir am Rheinufer und ich machte mich am Vorabend nochmal kurz mit der Laufstrecke vertraut. Am nächsten morgen wurde in verschiedenen Startgruppen gestartet. Leider war ich nicht in der erste Startgruppe (Liga- und Topstarter), da ich dort noch nicht gestartet war und es verschlafen hatte, den Veranstalter im Voraus zu fragen. So konnte ich als 3. meiner Startgruppe mit einem Kilometerschnitt von 3.34min/km auf die Radstrecke machen. Leider hatte ich keinen Überblick über meine Gesamtplatzierung, da die vordere Startgruppe einige Minuten vor uns gestartet war. Mit einem 12. Gesamtplatz bin ich sehr zufrieden, denke aber, dass in direkter Konkurrenz eventuell doch noch bisschen mehr drin gewesen wäre.
Aber ich werde auf alle Fälle nochmal in Bonn starten, dann hoffentlich als Triathlon.







Tri- (Duathlon) Zell an der Mosel

Auch am kommenden Wochenende musste aufgrund des Hochwassers unser zweiter Regionalligawettkampf als Duathlonformat mit den Distanzen 5km laufen - 40km Rad - 10km laufen ausgetragen werden. Gerade auf den ersten 5km merkte ich meine Beine von der Vorwoche und dem Bonn Duathlon noch arg und kam nicht so ganz in den Tritt. Beim Radfahren konnte ich dann endlich am langen Berg zeigen, dass auch das Radfahren dieses Jahr gut läuft. Leider stürzte mein Teamkollege Michael Lik in der zweiten Runde, der einen Platz hinter mir war und bis dahin einen super Tag erwischte. Schade, denn so musste ich auf dem abschließenden 10km Lauf anfangs arg kämpfen, bis ich dann ab km5 zusammen mit Henrik Apel vom Triathlon Team Wetterau noch weitere Starter einsammeln und eine der besten Laufzeiten erreichen konnte. Mit einer weiteren Top10 Einzelplatzierung in der Regionalliga war ich somit gerade aufgrund der zwei Wettkämpfe der Vorwochen sehr zufrieden.


Team Spessartchallenge Boys and Girls ;-)



Nibelungen Triathlon Worms

Nach einer Woche Klassenfahrt mit etwas weniger Training ging es jetzt zum Nibelungen Triathlon nach Worms. Eine Sprintdistanz und endlich ein Triathlon standen für unser Regionalligateam an. Nach dem Schwimmpart im Hafenbecken ging es dann auf eine wiederum komplett flache Radstrecke und eine abschließende zwei Runden Laufstrecke. Mit einer guten Schwimmzeit konnte ich in den Top15 auf die Radstrecke gehen. Auf dem fachen Kurs fühlte ich mich gut und konnte meine Platzierung halten. Mit der viertschnellsten Laufzeit konnte ich wiederum eine Top10 Platzierung erreichen und das Team steht nun auf dem 5. Tabellenplatz der Regionalliga. Ein super Ergebnis, bedenkt man, dass wir seit dem Woogsprint in Darmstadt nicht in der geplanten Idealbesetzung starten konnten. Der Wettkampfbericht des Teams ist auf www.team-spessartchallenge.blogspot.de zu finden.




Und jetzt....





...steht erstmal bisschen Erholung an. Danach steht Ende Juli der nächste Wettkampfblock mit den Rennen des BASF Rhein Neckar Cups und den Mitteldistanzen des Allgäu Triathlons in Immenstadt und der ITU EM bei der Challenge Walchsee an. Ich freu mich drauf :-)))